Am 29. August wanderten die Junge Union Sachsen-Anhalt, der Kreisverband der Jungen Union Harz und die Junge Union Goslar wieder zum Brocken. Seit nunmehr vierzehn Jahren erinnert die Junge Union mit der gemeinsamen Brockenwanderung an die Überwindung der Teilung Deutschlands und zeigt Perspektiven für die gemeinsame Zukunft der Region auf.
In diesem Jahr wurden die knapp dreißig Teilnehmer bei recht widrigen Wetterbedingungen von der Harzer Bundestagsabgeordneten Heike Brehmer, Staatssekretär André Schröder, dem Vorsitzenden des Tourismusverbandes Sachsen-Anhalt, Lars-Jörn Zimmer MdL und dem niedersächsischen Landtagsabgeordneten Rudolf Götz begleitet. Auf dem Brocken begrüßte die Wernigeröder Landtagsabgeordnete Angela Gorr die Junge Union.
Thematisch diskutierte die Junge Union über mögliche Kooperationsformen im touristischen Bereich zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. So betonte André Schröder, Staatssekretär im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, die bereits heutzutage enge Zusammenarbeit mit Niedersachsen in Fragen der Infrastruktur. Brockenwirt Hans Steinhoff zog ein positives Fazit der Eingemeindung Schierkes nach Wernigerode. In der anschließenden Debatte mit Hans Steinhoff und Schierkes Ortsbürgermeisterin Christiane Hopstock waren sich alle Beteiligten einig, dass die Umsetzung des Ortsentwicklungskonzeptes für Schierke auch stets die Zusammenarbeit mit Niedersachsen im Blick haben muss. „Die Umsetzung der Konzeption kann jedoch nur stückweise und vor einem längeren Zeithorizont stattfinden, der die Wernigeröder Kernstadt und ihre Ortsteile nicht überfordert. Die Versäumnisse der letzten zwanzig Jahre sind nicht in fünf Jahren zu korrigieren!“, betonte Wernigerodes JU-Vorsitzender und Stadtrat André Weber.
Im Anschluss wanderte die Junge Union über die Eckertalsperre zum Molkenhaus, wo man die Wanderung mit einem Grillfest ausklingen ließ.

[29.08.2010]